die flüchtige Schönheit des Augenblicks

die Zeit durch die Linse der Kamera für die Ewigkeit bewahrt.

about

In einer Welt, die zunehmend von digitalen Strukturen durchdrungen wird, besitzt die analoge Fotografie einen nahezu poetischen Charme, der die Essenz des Menschseins berührt. Analoges Fotografieren ist ein Tanz mit der Zeit und dem Licht, eine haptische und meditative Erfahrung, die jenseits der Perfektion strebt.

Jedes analoge Foto ist ein unwiederholbares Kunstwerk, ein Zeugnis des Moments, in dem es entstanden ist. Die bewusste Entscheidung für Film, die sorgfältige Wahl der Belichtung und die Spannung des Wartens auf die Entwicklung lassen uns die Gegenwärtigkeit und Endlichkeit unseres Daseins intensiver spüren.

Während digitale Fotografie oft nach Perfektion und Kontrolle strebt, feiert die analoge Fotografie das Unvorhersehbare, das Flüchtige und das Unvollkommene. Sie zwingt uns, in der Unvollkommenheit Schönheit zu erkennen und uns mit der Vergänglichkeit des Augenblicks zu versöhnen.

Indem wir uns dem analogen Prozess hingeben, entschleunigen wir und schärfen unseren Blick für Details, die in der digitalen Flut leicht übersehen werden. Der materielle Kontakt mit dem Film, das Gefühl der Kamera in unseren Händen und der chemische Prozess der Entwicklung schaffen eine tiefe Verbindung zwischen dem Künstler und seinem Werk.

In der analogen Fotografie finden wir eine Rückkehr zur Authentizität und zur handwerklichen Kunst, eine bewusste Rebellion gegen die Flüchtigkeit der digitalen Bilderflut. Es ist eine stille Hommage an die Vergangenheit und ein Akt des Widerstands gegen die Vergänglichkeit der digitalen Welt.

Letztlich erinnert uns die analoge Fotografie daran, dass nicht alles im Leben sofort sichtbar und perfekt sein muss. Sie lädt uns ein, die Schönheit im Prozess und die Magie im Unvollkommenen zu entdecken und zu zelebrieren.

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